two bros chillin' in a hot tub
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weißer Drache
21.11.2022, 16:03
Er hatte seiner Familie und seinem eigenen Namen Ehre erwiesen. War für sie und die Feuernation in den Krieg gezogen, hatte eine gesamte Flotte unter seiner Verantwortung durch diesen befehligt und Menschen getötet, die ebenso wie er nur das getan hatten, was man von ihnen verlangt hatte. Er hatte schreckliche Dinge getan, um von noch viel schrecklicheren Menschen anerkannt und respektiert zu werden, weil er geglaubt hatte, dass es das Richtige war - doch in den vergangenen Wochen war ihm immer mehr bewusst geworden, dass nichts von dem wirklich von Bedeutung war. Oder zumindest nicht so, wie er es sich vorgestellt hatte. Ruhm und Ehre, das hatte man ihm und seiner Familie versprochen und zumindest der Palast des Feuerlords brachte ihm diese Dinge auch entgegen - doch was brachte es ihm, von Kriegstreibern respektiert zu werden, wenn er in den Augen anderer genauso ein Monster war, wie so manche Generäle ihrer Nation? Man sah in ihm keinen Beschützer oder gar Helden, nein, man fürchtete sich vor ihm, weil seine Hände in dunklem Rot getüncht waren und auch dieses Bad ihn nicht mehr davon befreien konnte. Es würde auf ewig an ihm haften und ihn daran erinnern, was er getan hatte, aber damit würde er zu Leben lernen müssen.
Seine Beteiligung am Widerstand würde seine Vergehen zwar nicht wiedergutmachen, aber zumindest zeigen, dass er aus seinen Fehlern gelernt hatte. Natürlich wäre es einfacher, sich einer stillen Akzeptanz hinzugeben und weiterhin vor dem Feuerlord das Knie zu beugen. Würde er sich dieser Demut hingeben, würde er vielleicht sogar fortan ein friedliches Leben führen können, in welchem er eines Tages eine Frau finden und seine eigene Familie gründen würde. Doch der bloße Gedanke daran, sorgte dafür, dass sich alles in Aphelion sträubte. So ein Leben wäre nicht richtig, nicht echt, wenn um sie herum noch immer unzählige Verbrechen begannen wurden und er es nur seinem Stand und den Grausamkeiten, welche er vollbracht hatte, zu verdanken hatte, dass er in Frieden leben durfte. Rune hatte Recht. Ihre Familien waren geschützt durch ihren Ruf und Stand. Sie würden nicht unberührt von Runes und Aphelions Verrat bleiben, doch man würde ihnen nicht einfach so das gleiche antun können, wie Tahms Familie. Zumindest das vermochte Aphelion ein Stück weit zu beruhigen. Und sein eigener Traum von einer Frau und Kindern? Darauf konnte er verzichten. Das war ein Preis, welchen er zu zahlen bereit war. Vielleicht war er aber auch naiv, trotz Runes Worte zu glauben, eines Tages auch dieses Glück noch finden zu können. Die Frage ist, wie entscheidest du dich? Er war hier. Er hatte bereits mit seinem Kommen eine Entscheidung getroffen. “Ich kann nicht weiter so tun, als würde ich den Weg der Feuernation unterstützen.” Diese Maske passte ihm schon lange nicht mehr. “Wenn ich euch helfen kann, bin ich bereit, alles andere dafür aufzugeben.” Wenn es diesen Krieg stoppen würde, wäre er bereit dazu, alles zu geben. Von einem ruhigen Leben mit einer geliebten Frau und Kindern, bis hin zu seinem Tod, wenn dies etwas ändern würde. “Also: was kann ich für euch tun? Wie kann ich helfen?” Vielleicht war es aber auch absurd von Aphelion, zu glauben, er wäre tatsächlich dazu in der Lage, etwas ausrichten zu können. Er mochte zwar ein Admiral sein und jahrelange Erfahrungen im Militär gesammelt haben, doch ob und inwiefern diese dem Widerstand überhaupt nützlich waren, war fraglich und diese Unsicherheit ließ sich auch jetzt nicht gänzlich aus den bernsteinfarbenen Augen vertreiben. herkunft Capital City
stand Adel
alter 34 Jahre
gender Männlich
bändigung Feuer
beruf Admiral
größe 1,95
erscheinung
Es war nicht unbedingt immer das schneeweiße Haar, welches ihm länglich etwas über die Schultern fiel, oder die goldenen Augen, die einen den Blick auf Aphelion richten ließen, denn auch ohne diese fiel der junge Admiral mit seiner Größe von ganzen 1,95m auf. Noch dazu kam eine recht breitgebaute und muskulöse Statur, die in Kombination mit der Größe wohl einschüchternd wirken konnte. Auch das Gesicht wirkte auf den ersten Blick eher grimmig, dabei genügte nur ein genauer Blick in seine Augen, um zu erkennen, wie er sich tatsächlich fühlte. Und spätestens, wenn er lächelte, war es schwer, ernsthaft Angst vor ihm zu haben, war es doch ein äußerst warmes Lächeln, bei welchem sich sogar ein paar Grübchen in seinen Wangen bildeten.
gespielt von Alex
(sie/ihre) |
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two bros chillin' in a hot tub - von Aphelion - 30.07.2021, 15:31
RE: two bros chillin' in a hot tub - von Rune - 16.08.2021, 17:00
RE: two bros chillin' in a hot tub - von Aphelion - 15.09.2021, 14:56
RE: two bros chillin' in a hot tub - von Rune - 15.11.2021, 14:20
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RE: two bros chillin' in a hot tub - von Aphelion - 21.11.2022, 16:03
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